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Georg Schroeter und Marc Breitfelder live

at Folkets Hus in Ange, Schweden, 2007.

 

CD 1

  • Intro (Kenneth Lindholm)
  • Close Your Eyes (Schroeter/Breitfelder)
  • Respect Yourself (Schroeter/Breitfelder)
  • Boogie (Schroeter/Breitfelder)
  • Dream (Schroeter)
  • Station To Station (Breitfelder)
  • Sunnyland (Elmore James)

 

CD 2

  • Route 66 (Bobby Troup)
  • Long As I Can See The Light (John Fogerty)
  • Little Piece Of Paper (Schroeter/Ripphahn)
  • Talk To Me (Schroeter/Breitfelder)
  • Can't Be Satisfied (McKinley Morganfield)
  • Runnin' On Faith (Eric Clapton)
  • Amazing (Breitfelder)

Live in Sweden

Artikelnummer: 003
15,00 €Preis
  • Rezension

    Auszug aus einer Rezension der CD-Präsentation

    von Manuel Weber:

     

    »Georg Schroeter und Marc Breitfelder, die flankiert vom wundervollen Blick über die beleuchtete Förde ihre aktuelle CD „Live In Sweden“ vor fast ausverkauftem Haus präsentieren […] was der Mann auf der Harp anstellt, ist nicht weniger als Weltklasse. Schon immer ein außergewöhnlicher Techniker gewesen, ist mit der Zeit immer mehr Gefühl dazugekommen.

    Geradezu exemplarisch hebt das Konzert mit einem sphärisch anmutenden Intro an. Von einer spannungsvollen Ruhe getragen, schwingt sich der Soundteppich auf, bis er letztlich doch das klare Bluesschema freilegt, auf dem die beiden langjährigen Gefährten arbeiten und sich mittlerweile blind verstehen. Das Repertoire, weitgehend kongruent mit dem Set der Live-CD, setzt sich aus Coversongs und Eigenkompositionen gleichermaßen zusammen.

    Dabei machen Schroeter und Breitfelder ganz nebenbei deutlich, dass das Bild der beiden als Boogie-Woogie-Maschine längst überholt ist. Klassisch Bluesiges („Route 66“) ist ebenso dabei wie geradezu Poppiges („Dream“) und immer wieder rollende Blues-Variationen. Erstaunlich viele Slow- und Midtempo-Nummern stehen auf dem Programm. Ausdruck statt Geschwindigkeitsrausch.

    Der Wellenschlag der Saiten schlagenden Holzhämmerchen am offenen Klavier bleibt trotzdem enorm. Darüber, darunter und daneben spielt Breitfelder seine Harp. Wer aufs übliche, wohlklingende Tonleiterklettern gehofft hat, wurde zum Glück enttäuscht. Wie innovativ und einfallsreich er die ausgelatschten, aber doch so bewährten Pfade verlässt, kann man im Bluesharp-Kontext gar nicht hoch genug einschätzen. In kranichartigen Verrenkungen peitscht und greint er die Obertöne so klar und doch so dreckig heraus, dass sie einem die Ohren freipusten. Seine Solonummern „Station To Station“ und „Train“ sind nicht nur Lehrstücke, sie erzählen endlich auch Geschichten und keinesfalls immer jugendfreie. Breitfelder ist wohl einer der besten Harpspieler, denen man derzeit zuhören kann. (…)«

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